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Gesprächsstoff

Komm, lass uns Veränderung als Chance verstehen

Die Welt wird nicht mehr dieselbe sein.
Wir sitzen zu Hause und wissen gar nicht, wohin mit all der Zeit und „Einsamkeit“. Die 10. Netflix-Serie suchten, stundenlang die aktuellen Nachrichten verfolgen, Instagram durchscrollen, aus Langeweile zwei Tüten Chips vernaschen. Zocken, rumliegen oder doch auch sinnvoller, schon lange vor uns hergeschobener Kram wie den Schrank aussortieren und aufräumen, den Frühjahrsputz vorziehen oder nachholen – wie ihr’s meinen wollt, spazieren gehen, lesen… Im Grunde genommen versuchen wir uns rund um die Uhr zu beschäftigen und abzulenken, dabei sollten wir genau diese Situation jetzt als Chance verstehen und für uns nutzen. Und da appelliere ich in erster Linie an die, die innerlich nicht zur Ruhe kommen, egal wie sehr sie sich mit Beschäftigungen und äußeren Reizen zu betäuben versuchen. Die, die seit Jahren ihren eigentlichen Sinn unterdrücken. Also ihr und ich, die auf der Suche nach was Neuem sind. Unbewusst oder bewusst.

Die Suche nach Veränderung

Auch wenn du dich bis hierhin nicht angesprochen fühlst, kann genau das wichtig für dich sein oder werden. Überleg mal, wann du das letzte Mal so richtig zur Ruhe gekommen bist. Wir arbeiten rund um die Uhr, schauen fern, machen Sport, verbringen Zeit mit den Liebsten, verbringen Zeit mit den Liebsten und Fremden in Social Media, kochen, essen, gehen essen, gehen feiern, gehen shoppen, um uns mit dem unter der Woche hart erarbeiteten Geld zu belohnen und stehen am Montag wieder beim Arbeitgeber auf der Matte, um mehr Geld für noch mehr Konsum zu scheffeln. Arbeiten mit Lichtblick Urlaub, der noch vier Monate hin ist und wenn wir krank werden, sind wir schlichtweg zu erschöpft, um überhaupt irgendwas zu tun. Wir sind ohne Ende beschäftigt und sind wir’s nicht, sorgen wir selbst dafür, meist mit den gewöhnlichsten Dingen.

Wenn du glücklich damit bist – gut! Das Problem ist, dass wir uns Gewohnheiten so ultra schnell aneignen, dass wir sie nach zig Wiederholungen per se für normal und in unserem Alltag etabliert sehen. Ein Job, eine Beziehung, Freundschaften.
Und ich will das auf keinen Fall schlecht reden, wenn du fein damit bist. Wenn du aber wie ich jemand bist, der nach mehr eifert, weil ihm das hier und jetzt nicht reicht, weil es dich anödet, weil dich der Alltagstrott müde macht oder du innerlich ständig unter Strom stehst, aber nicht weißt, warum, dann will ich dich hiermit animieren, bewusst und aktiv die Veränderung zu suchen. Denn früher oder später führt Unzufriedenheit und Stagnation zwangsweise zu Veränderung. Rede also nicht ewig drumherum, sperr dich nicht davor, verlier die Angst vor was Neuem, denn in allem Neuen liegen Chancen für was Größeres verborgen.

Unglücklich in Job und Beziehung

Ich selbst hab mich schon des Öfteren an solchen Schneidepunkten gesehen. Sei es die vergebliche Suche nach einem passenden Job nach meinem zweiten Studium, der klägliche, weil auch sehr emotionslose Versuch, freiberuflich tätig zu sein. Oder die narzisstische Beziehung, die mich seit Jahren mehr schlecht als recht begleitete und mich in schwierigen Momenten nur zusätzlich in die Knie zwängte als auffing.
Da hatte ich den routinierten, unerfreulichen Alltag, der mich nicht voran brachte und der mich langfristig nur noch unglücklicher gemacht hätte, wenn ich nicht ins Handeln gekommen wäre.

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.

Ironischerweise – oder kann ich es schon sadistischerweise nennen – ein chinesisches Sprichwort

Auch andere Faktoren können ausschlaggebend für das Bedürfnis nach Veränderungen sein. Unterforderung, finanzielle Unzufriedenheit, ja auch das Bewusstsein über persönliche Schwächen kann Grund für den Wunsch nach Neugestaltung sein. Niemand ist mit reihenweise Talenten zur Welt gekommen, die meisten Fähigkeiten müssen wir uns aneignen, so wie damals als Kind das Laufen und Fahrrad fahren. Es ist nie zu spät – also…

Die Stille für mehr Klarheit nutzen

Wir sitzen zu Hause und wissen gar nicht, wohin mit all der Zeit und „Einsamkeit“. Lasst uns doch genau diese Zeit dafür nutzen, zu reflektieren, ob wir mit der aktuellen Situation glücklich sind, ob es Dinge gibt, die wir schon immer mal erleben oder angehen und erschaffen wollten, die nur in Vergessenheit geraten sind. Wenn wir merken, dass wir ganz und gar nicht da sind, wo wir sein wollen, gilt es aktiv in die Veränderung zu gehen.

Auch wenn ich mich nicht als tief spirituelle Person verstehe, habe ich Meditation für mich entdeckt, um mich und mein Leben regelmäßig zu reflektieren. Und vor allem auch, um bewusst in die Stille zu gehen und zu horchen, was kommt. Welche tief verwurzelten Gedanken es sonst nicht an die Oberfläche schaffen und mir womöglich Futter für neue Potenziale liefern. Meditation gelingt nicht von heute auf morgen, ein wenig Übung gehört dazu, bis du wirklich komplett abschalten und im Nichts verweilen kannst, ohne dass dir ständig vorschwebt, dass du die Wäsche noch aufhängen, das Bad noch geputzt und die Geschirrspülmaschine noch ausgeräumt werden muss.

Wenn dir diese Methode partout nicht zusagt, kannst du auch mal überlegen, was du zu Kindertagen vielleicht sehr gerne gemacht hast. Oft lässt sich ein Faible davon ableiten. Hast du beispielsweise gerne gemalt oder geschrieben, könntest du dich an kreativer Arbeit probieren. Warst du eher der Lego- oder Duplobauer, versuch was Handwerkliches auf die Beine zu stellen oder konstruiere irgendwas. Wir haben heutzutage gefühlt zu wenig Hobbies, bei denen wir die Zeit vergessen. Ich persönlich hab als Kind und Jugendliche sehr gern geschrieben und mir Geschichten ausgedacht. Ja selbst einen Blog hab ich damals schon auf die Beine gestellt und tadaaa, da wären wir wieder.

Aktiv in die Veränderung gehen

Als ich damals nicht wusste, wohin mit mir, meine Beziehung am seidenen Faden hing und mich totunglücklich gemacht hat, ich 9-to-5 für eine Agentur auf 450€-Basis arbeitete, die mich ausnahm, da hab ich innerlich nach Hilfe geschrien. Damals begann ich ein Gruppencoaching in einem Pilotprojekt einer Freundin, das mir half, mich wieder darauf zu fokussieren, wo ich hingehörte und hinwollte. Ich definierte Visionen, stärkte meine Selbstwahrnehmung und spürte in mich hinein. Daraufhin fand ich meinen jetzigen Job, ich beendete meine Beziehung und traf auf der Arbeit auf meinen jetzigen Freund.
Zufall? Glaub ich nicht dran. 😉

Ich kann ein Coaching nur empfehlen. Sei es, um wieder zu dir zu finden, weil du das Gefühl hast. vom Weg abgekommen zu sein. Oder ein spezifisches Coaching, das dich auf deinem Weg zu einem konkreten Ziel begleitet, dich motiviert und neue Impulse gibt. Ein Arschtritt in jeder Hinsicht!

Ich bin aktuell in einem tollen Arbeitsverhältnis, über das es sich schwer beschweren lässt. Mit der getragenen Verantwortung und dem charmanten Mix aus Operativem und Strategischem kann ich mich nicht beklagen, aber mir fehlt die zeitliche Freiheit. Ich bin nicht der Mensch für 9-to-5, ich brauche Unabhängigkeit und Abwechslung und die Gewissheit, der Welt einen Mehrwert zu schenken. Das ist nicht ganz so leicht zu vereinbaren in einer Klemmenbude. Und daher hab ich mich auch diesmal wieder dafür entschieden, mir eine neue Herausforderung zu suchen. Ab April beginnt für mich ein nächstes Gruppencoaching, das mir helfen soll, mich meiner Herzensbusinessidee näher zu bringen. Wer weiß. wo mich das langfristig hinführt – ich werde berichten.

Fokus schaffen und aufs Herz hören

Nutze jetzt also auch du die Zeit sinnvoll, wenn du die Möglichkeit dazu hast. Wir sind nicht hier, um für die Ziele anderer zu arbeiten und uns die Hälfte unseres Lebens zu quälen. Ich hab für mich beschlossen, dass ich langfristig von überall arbeiten können will. Dass ich dauerhaft Spaß an meiner Arbeit haben will. Dass sie mich erfüllen soll.
Höre in dich rein, ob du richtig da bist, wo du bist.

Sollte das nicht der Fall sein, finde heraus, wo du hingehörst und geh aktiv in die Veränderung. Zur Not such dir Hilfe – wie gesagt mit einem Mentor oder Coach für den verbalen Arschtritt. Ich habe so viel Zeit verloren, weil ich unnötig lange gewartet hab, bevor ich ins Handeln kam. Dein Inneres weiß mehr, als du bewusst wahrnimmst, dein Herz weiß, wonach es schreit. Also auf auf.. Wir können uns nicht nicht verändern. Warum nicht selbst aktiv werden, zu unseren Gunsten. Verändern wir uns. Und verrückter noch: Verändern wir die Welt!

Aktueller Ohrwurm, beim Schreiben, Backen, Arbeiten – rund um die Uhr, bis zum Erbrechen – rauf und runter gehört

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